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November 2025 – Volkskrankheit Typ-2-Diabetes

Am 14. November macht der Welt-Diabetes-Tag auf eine der häufigsten chronischen Erkrankungen aufmerksam: den Typ-2-Diabetes. Dabei ist der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht. Unbehandelt kann dies Gefäße, Nerven und Organe schädigen – vor allem Herz, Nieren, Augen und Füße. Früh erkannt und richtig behandelt, lassen sich Folgeschäden jedoch gut vermeiden.

Typ-2-Diabetes erkennen

Häufig wird ein Diabetes bei einer Routine-Blutuntersuchung entdeckt – manchmal auch wegen typischer Beschwerden wie starkem Durst, häufigem Wasserlassen oder Müdigkeit. Zur sicheren Diagnose werden in der Regel mindestens zwei auffällige Blutzuckerwerte benötigt:

  • Nüchtern-Blutzucker (nach 8 – 12 Stunden ohne Essen)
  • Langzeitwert HbA1c (Durchschnitt der letzten 8 – 12 Wochen)
  • Gelegenheitswert (unabhängig von Mahlzeiten)

Behandlung: individuell abgestimmt

Zu Beginn besprechen wir gemeinsam, was Sie für Ihre Gesundheit tun können. Dabei geht es nicht nur um den Blutzucker, sondern auch um Blutdruck, Blutfette, Gewicht und Lebensgewohnheiten. Grundlage jeder Therapie ist eine gesunde Lebensweise mit einer angepassten Ernährung. Gegebenenfalls kommen Medikamente zum Einsatz. Bei besonderen Risiken für Herz oder Nieren können auch Kombinationstherapien sinnvoll sein. Ziel ist immer, den Blutzucker gut einzustellen.

Was Sie selbst tun können:

  • Ernährung anpassen – keine speziellen Diätprodukte nötig
  • Regelmäßig bewegen und Übergewicht abbauen
  • Auf Nikotin und Alkohol idealerweise ganz verzichten
  • Blutzuckerwerte kennen und dokumentieren
  • Schulungen besuchen und mit anderen Betroffenen austauschen
  • Traubenzucker griffbereit haben, falls Unterzucker droht

Mit der passenden Behandlung und aktiver Mitarbeit können Patienten mit Typ-2-Diabetes beschwerdefrei leben. Sprechen Sie uns gerne an.