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Juni 2026 – Tag der Organspende: „Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“

Jedes Jahr am ersten Samstag im Juni findet in Deutschland der Tag der Organspende statt. Seit 1983 macht dieser Aktionstag auf ein Thema aufmerksam, das für viele schwerkranke Menschen überlebenswichtig ist. Gleichzeitig ist er ein Tag des Dankes an alle Organspenderinnen und Organspender, die anderen Menschen eine neue Lebensperspektive ermöglichen.

Organspende nach dem Tod

Die häufigste Form der Organspende ist die postmortale Organspende. Dabei werden Organe nach dem Tod eines Menschen transplantiert, um Schwerkranken zu helfen. Damit eine Organspende möglich ist, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Tod der spendenden Person muss zweifelsfrei festgestellt sein – medizinisch durch den Nachweis des Hirntods.
  • Es muss eine Zustimmung zur Organspende vorliegen.

Gespendet werden können unter anderem Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse oder Darm. Alle Abläufe – von der Feststellung des Todes bis zur Transplantation – sind in Deutschland gesetzlich klar geregelt.

Entscheidung festhalten

In Deutschland gilt die sogenannte Entscheidungslösung. Das bedeutet: Organe oder Gewebe dürfen nur entnommen werden, wenn die verstorbene Person zu Lebzeiten zugestimmt hat. Liegt keine Entscheidung vor, werden die Angehörigen nach dem mutmaßlichen Willen der verstorbenen Person gefragt.

Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema zu beschäftigen und die eigene Entscheidung festzuhalten – zum Beispiel in einem Organspendeausweis.

Ein kleines Dokument mit großer Wirkung

Ein Organspendeausweis schafft Klarheit – für Angehörige und für Ärztinnen und Ärzte. Gleichzeitig kann er im Ernstfall dazu beitragen, Leben zu retten und schwerkranken Menschen neue Lebensqualität zu schenken.

Weitere Informationen sowie einen Organspendeausweis zum Download finden Sie hier: https://www.organspende-info.de/organspendeausweis/infos-und-download/

Wenn Sie Fragen zum Thema Organspende haben, sprechen Sie uns gerne an.